Presse
Leipziger Volkszeitung 14.05.2010
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Leicht bekleidete Girls und ordentlich beladene Herren Am Männertag ist das Lindenvorwerk im Kohrener Land eine bevorzugte Adresse Kohren-Sahlis (es). Viele Wege führten gestern zum Lindenvorwerk im Herzen des Kohrener Landes: Mit Treckergespannen, Feuerwehr-Oldtimern, Eidechsen, Fahrrädern natürlich und zu Fuß steuerte Mannsvolk seit dem Vormittag die Gaststätte am lauschigen Teich an. Für die Niederpickenhainer Jungs war das Ziel ihrer Radtour kein Diskussionsthema. „Zum Lindenvorwerk, klare Sache. Da tanzen Gogogirls“, meinte Dirk Schönfeld. Jedes Jahr nehme man die Strecke unter die Reifen, ergänzte David Lerbs. Diesmal sogar doppelt, denn zwischendurch sollte im heimischen Garten gegrillt werden. Während die Niederpickenhainer im Anrollen waren, hatten einige Kohrener Oldtimerfreunde die ersten Getränke geschafft. „Am Männertag machen wir immer eine schöne Runde durch das Kohrener Land“, erklärte Thilo Jentzsch. Und damit es keine Komplikationen gibt, reisten die Herren nicht in historischen Karossen, sondern mit einem Stock samt Klingel in der Hand. Rico Vogel, Marcus Gehlert, Manuel Taubert und sechs andere aus Burkersdorf setzten dagegen auf die Kraft der vier Räder und 18 Beine: Sie strampelten auf einem Fahrrad-Moped-Zehnsitzer aus dem Altenburgischen herüber, ein Fahrzeug, das mit seinen 21 Jahren längst Oldtimer-Qualitäten aufwies. Und mit dem es nicht leichtfiel, die Kurve zu kriegen, wie Rico meinte: „Ein Wendekreis wie ein Bus!“ Kurven viel holderer Art waren plötzlich auf dem Balkon der Gaststätte zu sehen, alle Blicke hefteten sich an die Körper der drei Dancing Flames. Für Manager Daniel Lehmann war gestern ein Großkampftag: “57 Frauen und zwei Männer sind heute auf 27 Veranstaltungen unterwegs“, sagte er, mit der Lindenvorwerks-Premiere sichtlich zufrieden. Nicht mäkeln konnten Arndt Pfeiffer und die anderen Herren in den sternburgroten Trainingsanzügen. „Wir kennen uns aus der Schule und treffen uns immer an diesem Tag“, sagte er, ehe der Blick wieder Richtung Balkon ging.
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Döbelner Anzeiger 14.05.2010
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Frauen catchen und Männer bedienen oben ohne
Ausgelassen feiern die Männer Himmelfahrt. Doch längst ist der Tag nicht nur dem starken Geschlecht vorbehalten.
Ob an der Muldentalklause oder in Aschershain, das starke Geschlecht feiert nicht mehr allein. An der Muldentalklause wurden die Frauen zum Beispiel von knackigen Männern „oben ohne“ bedient. In Aschershain gab es eine Cocktailbar nur für Frauen. Himmelfahrt wandelt sich immer mehr zu einem Familienfest, bei dem es auch für Frauen und Kinder viel zu erleben gibt. Es sind nicht mehr so viele Leute mit dem Fahrrad, mit Handwagen voller Bierflaschen oder anderen Fahrzeugen unterwegs wie früher. „Wir hatten bis zum Abend keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen. Es war ein ruhiger Tag“, sagte der Diensthabende im Polizeirevier Döbeln.
Doch auch heute pflegen die Jungen die Tradition der Alten. Der Mobendorfer Himmelfahrtclub war zum Beispiel in zwei Gruppen unterwegs in die Margarethenmühle: Die Jungen mit einem motorisieretn Himmelfahrtsgespann (siehe Foto), die älteren zu Fuß
Leichtbekleidete Frauen catchen im Öl – das ist ein Hingucker für die Männer in Westewitz. Die Mehrheit der männlichen Ausflügler war mit dem Fahrrad unterwegs, wie das Fotos zeigt, das unweit von Paudritzsch aufgenommen wurde. In Richzenhain war Bullriding angesagt. Friedel hielt sich immerhin 2 Minuten und 31 Sekunden auf dem Rücken des Bullens.F oto: Dietmar Thomas (4)
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